|
Webdesign
Rang
und Namen
Die Adresse Ihres Angebots
im Internet
Ein
schlauer Kopf erkannte in der Anfangszeit des Internet, dass es wenig
praktisch ist, eine Internetadresse über die IP-Nummer (eine Zahlenkombination
à la 212.227.22.70) anzuwählen - auch wenn dies technisch
durchaus ausreichend wäre. Das war die Geburtsstunde der 'Domains',
einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Bindestrichen (keine Umlaute,
keine Sonderzeichen), die über sogenannte 'Nameserver' die
Verbindung zu einem bestimmten Angebot ermöglichen.
Private Anwender müssen sich bei
den kostenlosen Angeboten meistens mit einer Bandwurmadresse im
Stil
http://irgendein.provider.com/homepages/privat/meinname/
zufrieden
geben - lästig, aber dafür eben gratis. Ein weiterer Nachteil:
Sollte irgendein.provider.com in die 'Ewigen Jagdgründe' übergehen,
müssen Sie mit Ihren Seiten (und möglicherweise auch mit
Ihrem eMail Account) zu einer neuen Adresse umziehen und verlieren viele
Stammgäste dabei. (Dies kann durch die Nutzung eines URL-Service
umgangen werden, der aber natürlich auch nicht vor der Pleite geschützt
ist...)
Die nächste Alternative, die meistens schon nicht
mehr gratis ist, ist die eigene Subdomain nach dem Muster
http://meinname.provider.com/
Das
ist schöner, aber nicht optimal, da auch hier der Name des Providers
Teil der Adresse ist.
Für
die Veröffentlichung kommerzieller Seiten empfiehlt sich in
jedem Fall die Anmeldung einer eigenen Domain. Ein Domainname legt
den Namen der Adresse eines Angebots im Internet eindeutig fest wie zum
Beispiel
http://www.mein-firmenname.de
so
dass weltweit unter diesem Namen auf diese Seite zugegriffen werden kann.
Diese Registrierung dieser Adresse muß bei der jeweiligen Registrierungsstelle
(z. B. Internic) bezahlt werden. Bei 'com'-Domains liegt die Gebühr
pro Jahr bei derzeit 35$, wobei bei der Anmeldung die Gebühr für
2 Jahre zu bezahlen ist.
Die Endung (Toplevel-Domain) 'com' bedeutet in der Regel,
dass es sich um ein kommerzielles Angebot handelt. Weiterhin gibt
es die länderspezifischen Adressen (z. B. 'de', 'at' oder 'ch') und
weitere Endungen wie z. B. 'net' oder 'org', die aber hauptsächlich
im Provider-Bereich eine Rolle spielen.
Der große Vorteil einer solchen Adresse ist neben
der besseren Einprägsamkeit, dass die Registrierung auf Ihren
Namen erfolgt, und die Adresse beim Wechsel zu einem anderen Provider
mitgenommen werden kann. Ihre Seite kann deshalb immer die gleiche
Adresse behalten, so lange Ihr Angebot im WWW besteht - egal auf welchem
Server sie liegt. Dies gilt ebenso für die eMail Adresse: webmaster@ultrabyte.com
bleibt unsere eMail Adresse, solange diese Domain besteht egal auf welchem
Server.
Das sollte jedem kommerziellen Anbieter im Internet die
Internic-Gebühr von sieben Mark monatlich schon wert sein. Die Registrierung
deutscher Domains war bisher etwas teuerer, liegt inzwischen aber im gleichen
Bereich wie die Registrierung bei NetworkSolutions.
Große Provider, die Mitglied bei DENIC sind, bieten seit einiger
Zeit sogar 'de' Domains zu absoluten Dumpingpreisen (ab 1,-- DM) an, während
kleine Provider dazu nicht die Möglichkeit haben. Aufgrund des Preisverfalls
bei der Domainvergabe wird es immer schwieriger adäquate Domains
zu bekommen, da etliche Glücksritter eine große Menge Domains
registrieren um damit Geschäfte zu machen.So sind laut einer Pressemeldung
z. B. in USA bereits alle möglichen dreistelligen Buchstabenkombinationen
als Domainnamen registriert. Wer die Anmeldung seiner Wunschdomain bisher
verschlafen hat, sollte aber nicht aufgeben: Das Markenrecht gilt auch
im Internet.

copyright
© 1997 - 2002 Ultrabyte Webdesign
webmaster@ultrabyte.com Impressum
Fon:
Fax: |
08031
/ 72338
08031 / 72366 |
|
Postanschrift:
|
Postfach 10 07 61
D83007 Rosenheim |
Die Originaladresse dieser Seite
ist http://ultrabyte.com/namen.htm
|